Der Protar Bausatz Baubericht etc. und Bilder Der Bausatz stammt von der Firma PROTAR, ( ist heute praktisch nicht mehr zu bekommen, ganz selten einmal bei eBay). Als ich den Bausatz baute, besaß ich noch keine Digitalkamera, deshalb sind die Bilder vom Bau auch mit einer normalen Kamera aufgenommen worden. Anschließend habe ich die Bilder eingescannt, beides war der Qualität nicht dienlich. Vom fertigen Modell habe ich neue Bilder erstellt und in der Bildergallerie eingestellt. Vom inneren gibt es keine neuen Bilder, die Passungen der Motorhaube sind sehr eng und ich habe Angst das beim öffnen eventuell Farbe abblättert. Sorry !!
Der Bausatz ist sicherlich nichts für Modellbau Anfänger, die Schwierigkeiten dieses Bausatzes sollten nicht unterschätzt werden. Wer bis dato nur Plastik Bausätze zusammen geklebt hat steht vor ganz neuen Problemen. Aber wer sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzt, wer auch bei längerer Bauzeit nicht nervös wird und sauber arbeitetet, wird die anfallenden Probleme aber lösen können. Der Bausatz besteht aus Metallteilen, Plastikteilen, sehr vielen vorgeformten Vinylkabeln, diversen Klebefolien und Gummireifen. Verbindungen werden zum großten Teil durch Schraubverbindungen realisiert. Am Ende erhält man ein "highligt" von einem Automodell (auch weil es so rar ist) welches sich in jeder Modellbausammlung hervorragend macht.
Die Verpackung Die Verpackung der ca 400 Einzelteile hinterläßt einen lieblosen Eindruck, Beschädigungen sind nicht auszuschließen. Beim öffnen der Schachtel kommen einige lose Teile zum Vorschein, es empfiehlt sich diese sofort zu sichten und zu sichern. Später stellt sich heraus das die Frontscheibe "fehlt". Beim begutachten der Einzelteile fällt auf, das an den mitunter sehr filigranen Metallteilen große Gußgrate und viel überstehendes Material vorhanden ist. Ist wohl dem Material geschuldet. Erfordert aber immense Nacharbeiten. Auch die Plastikteile weisen Auswerferstellen und Vertiefungen auf.
Benötigte Hilfsmittel Folgende Werkzeuge erleichtern den Bau ungemein, bzw. sind unabdingbar, soll der Bau gelingen. Benötigt werden neben den üblichen Werkzeugen, mindestens ein Satz kleiner Schlüsselfeilen, ein Gewindebohrersatz M 1,4mm mit den passenden Bohrern. Des weiteren benötigt man ein sogenanntes Schneideisen M2,0mm um die Gewinde an den Achsen nach zuschneiden. Eine Minibohrmaschiene und Holzwäscheklammern helfen beim bauen. Kleine gute Schraubenzieher setze ich einmal voraus sind bei jedem Bastler vorhanden. In alle Löcher, in die später Schrauben gedreht werden, muß vorher mit dem passenden Bohrer das Loch auf Maß gebracht und anschließend das passende Gewinde hinein geschnitten werden. Da die kleinen Schrauben und Schraubenköpfe sehr "weich" sind kommt es sonst bei eindrehen zum Schraubenkollaps.
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